Dreier und Familie

Die Dreierbeziehung steckt, das sagten wir schon an anderer Stelle, immer noch in der Tabukiste. Die wenigsten Dreigestirne informieren deshalb gerne und freiwillig ihre Umwelt. In der Praxis bleibt der Lebensstil dennoch selten ganz geheim. Oft wissen es bald enge Freunde und der Zufall sorgt nicht selten dafür, dass Kollegen oder Verwandte "Wind bekommen".

Jeder muss selbst wissen, welche Politik er bezüglich der Außenwirkung seines Privatlebens betreibt. Wir wollen Mut machen, mit dem Thema offen umzugehen. Die Umwelt ist meist toleranter als man glaubt. Und Menschen, die zunächst mit der Stirn runzeln, begegnen den Realitäten nach einer Weile viel offener. Wir haben lange in einen Dorf mit wenigen hundert Einwohnern gelebt. Die große Runde hat unser Privatleben dennoch nicht gemacht. Allerdings hat es auch niemanden gegeben, der uns deswegen gemieden hat. Im engsten Verwandtenkreis hat man sich tolerant gezeigt.

Und eines sollte man auch bedenken. Heimlich sind die anderen Menschen eher neidisch statt befremdet. Viele würden auch freier Leben, haben aber nicht den Mut dazu. Man darf also getrost annehmen, dass die Frau Nachbarin ebenfalls gerne einen Hausfreund hätte, sich aber leider mit ihrem Mann darüber nicht unterhalten kann. Und der Kollege würde es vielleicht auch gerne sehen, wenn seine Frau einen Orgasmus in den Armen eines anderen Mannes hätte. Aber er traut sich auf Grund seiner Erziehung nicht, sich dazu zu bekennen, zumal es seinem eignen Männerbild nicht entsprechen würde, dem er einem inneren Zwang folgend gerecht werden muss. So lässt er alles in der Fantasiekiste und onaniert dann vielleicht zeitlebens zu seinen Gedanken.

Eltern, die den Lebensstil der Dreierbeziehung pflegen, tun sich oft schwer, was die Wahrheit gegenüber den eigenen Kindern betrifft. Auch hier raten wir zur Offenheit. Wir haben unsere Kinder immer ohne große Geheimniskrämerei erzogen und ihnen zwar altersgerecht, aber dennoch recht früh Wahrheiten zugemutet. Natürlich müssen Kinder in der Lage sein, einen Sachverhalt zu verstehen. Unsere jüngste Tochter war zwölf, als wir ihr klar gemacht haben, dass die Mama noch einen anderen Mann gern hat. Heute ist das für unsere Tochter völlig normal und sie toleriert es. Ihre älteren Geschwister waren anfangs auch nicht begeistert, aber heute ist es ihnen egal. Natürlich hat es auch viele Diskussionen gegeben, aber sie haben sich für uns gelohnt. Wir brauchen heute kein Versteck spielen und haben dennoch ein prima Verhältnis zu unseren Kindern.

Es ist oft ein Irrglaube, dass andere Menschen Wissen schamlos ausnutzen. Wir haben eher die Erfahrung gemacht, dass Mitmenschen motiviert werden ihre eigenen Empfindungen zu erzählen, wenn man von sich als Vorleistung erzählt. Es gehört oft eine Portion Mut dazu, Privates zu offenbaren, dass möglicherweise nicht der Norm entspricht. Doch wer weiß schon, wo die Norm liegt, wenn über wichtige Bereiche geschwiegen wird. Es gibt eine Menge Umfragen, die im Ergebnis nicht weit von einander entfernt sind. Demnach ist jede zweite Frau in ihrer Beziehung einmal fremdgegangen. Das bedeutet nichts weiter als das auch der weibliche Seitensprung die Norm ist. Da liegt es doch nahe, Verhaltensweisen, die man heimlich macht, künftig offiziell zu tun und auch dazu zu stehen.

Leute, die meinen, wir würden unseren Kinder ein schlechtes Vorbild sein, halten wir entgegen, dass Lügner schlechte Vorbilder sind. Wir behaupten, dass unsere Kinder in einem ehrlicheren Umfeld aufwachsen als in so manch konventioneller Familie, in der jeder Partner den anderen betrügt.

 
     
     
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