Klassifizierung

Kleiner Helfer zur Einschätzung des Mannes. Cuckold oder Wifesharer oder was ?

 

Es gibt eine verbreitete Unsicherheit bei Männern, was ihre sexuellen Vorlieben betrifft. Viele wissen nicht, wie sich sich selbst einschätzen oder damit umgehen sollen. Die Frage wird sich selbst häufig gestellt: "Bin ich eigentlich normal?"

Wir wollen da etwas Hilfestellung geben ohne den Anspruch zu erheben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Unsere Klassifizierungen beruhen auf allgemeiner Erfahrung.

Bei der Einschätzung, in welche Kategorie man gehört ist es völlig unwichtig, ob man sich auf der Fantasieebene befindet oder bereits Reales erlebt hat oder erleben will. Denkt auch daran, dass unterschiedliche sexuelle Ausrichtungen keinesfalls etwas mit dem Beruf zu tun haben müssen. Wir sind zwar gegen Schubladendenken, aber es hilft ungemein, wenn man sich in einem Bereich, der nicht in jeder Buchhandlung durch Literaturangebote erläutert wird, wenigstens grob einstufen kann. Zu viele Einstufungsmöglichkeiten sind nach unserer Meinung nicht hilfreich, da sie mehr verwirren als helfen.

 

Kürzel   Bezeichnung Definition (Beispiele im weitesten Sinne, großzügige Auslegung)
N   Normal Gemeint ist der "normale" Mann, egal ob heterosexuell oder schwul, der eine Zweierbeziehung bevorzugt und auch nichts anderes anstrebt. Doch Vorsicht, denn normale Männer gibt es seltener, als man glaubt. Mindestens zwei Drittel aller Männer habe einen oder mehrere Seitensprünge hinter sich und neigen heimlich zu ganz anderen Vorlieben. Insofern kann der Begriff "Normal" irreführend sein.
       
L   Liebhaber (Lover) er ist der Sexualpartner einer Frau, die einen festen Partner hat, egal ob der Partner davon Kenntnis hat oder nicht und egal, ob es dabei sich um ein Wifesharing- oder Cuckold-Paar handelt.
       
WM   Dominanter Wifesharer (Master) hat möglicherweise selbst gelegentlich sexuellen Verkehr mit Anderen, teilt seine Partnerin mit Anderen auf sehr dominante Weise, er führt sie anderen Männern zu und bestimmt ihren Sexualpartner.
       
S   Swinger teilt seine Partnerin mit Anderen auf gleichberechtigte Weise und hat selbst sexuellen Kontakt mit anderen Personen, meist gemeinsam mit seiner Partnerin. In diese Kategorie gehören eindeutig die Männer von Partnertausch-Paaren.
       
WS   Wifesharer teilt seine Partnerin mit Anderen auf gleichberechtigte Weise. Meistens findet der Sex gemeinsam statt. Wifesharer akzeptieren aber manchmal auch, wenn sich die Frau alleine mit ihrem Liebhaber trifft. Eifersucht spielt keine Rolle. Ein Wifesharer hat selbst keinen Verkehr mit anderen Frauen.
       
C1   Cuckold Klasse 1 (Cuckold light) teilt seine Partnerin mit Anderen, spielerische Elemente von Unterwürfigkeit kommen hinzu. Das Cuckolding ist eher ein gewolltes Rollenspiel. Der eigenen Partnerin oder dem Anderen wird zeitweise die Führung überlassen. Der C1 ist meistens beim Liebesspiel aktiv und passiv dabei und nur gelegentlich nicht dabei. Er lässt sich nur begrenzt dominieren und kann sogar in der Beziehung bestimmend sein.
       
C2   Cuckold Klasse 2 (Cuckold classic) seine Partnerin hat einen Geliebten, ohne das der C2 darauf Einfluss nehmen kann. Seine Partnerin oder der Lover bestimmen das Geschehen. Er akzeptiert seine Rolle und ordnet sich in sexueller Hinsicht unter. Er wird vermutlich öfters alleine zu Hause sein und z.B. auf die Kinder aufpassen. Es kann zu zeitweiser Unterbrechung des sexuellen Verkehrs mit der eigenen Partnerin kommen. Der C2 lässt sich stärker dominieren, obwohl er sich innerlich dagegen wehrt. Meistens wird sein privater Alltag mehr fremdbestimmt. Beruflich kann er durchaus dominant sein und eine Führungsposition bekleiden.
       
C3   Cuckold Klasse 3 (Cuckold hard) Wie C2, nur noch stärkere, private Fremdbestimmung. Eine sexuelle Vereinigung mit der eigenen Partnerin kommt nur noch kaum oder gar nicht mehr vor. Hinzu kann z.B. die konsequente Keuschhaltung durch die Partnerin kommen, bzw. vollständiger Ausschluss vom Verkehr (Never-Inside, sexuell abgeklemmt sein). Großes Zumutungspotential, kann sehr stark belastet werden, bzw. dominiert werden. Sein privater Alltag wird überwiegend fremdbestimmt. Beruflich kann er durchaus eine Führungsrolle haben.
       
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